Auktionsbedingungen

Auktionsbedingungen

1. Allgemeines – Geltungsbereich

(1) Wir, die Fahrrad Magdeburg Büchner GmbH, eingetragen im Handelsregister mit der Nummer HRB 2154, Hasselbachstr 8, 39104 Magdeburg (nachstehend auch nur der Veranstalter genannt), betreibt die Versteigerung von Fahrrädern (hier auch nur Versteigerung genannt) im eigenen Namen. Wir legen als Veranstalter für den Kaufvertrag mit dem Erwerber sowie für das Rechtsverhältnis zu dem Bieter diese Auktionsbedingungen (nachstehend auch nur AGB genannt) zugrunde. 

(2) Unsere AGB gelten ausschließlich; entgegenstehende oder von unseren AGB abweichende Bedingungen erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Unsere AGB gelten auch dann, wenn wir in Kenntnis entgegenstehender oder von unseren AGB abweichender Bedingungen des Erwerbers die Lieferung vorbehaltlos ausführen. 

(3) Alle Vereinbarungen, die zwischen uns und dem Erwerber zwecks Ausführung eines abgeschlossenen Vertrages getroffen werden, sind in diesen AGB niedergelegt. 

(4) An Abbildungen, Videos, Zeichnungen, Beschreibungen und sonstigen Unterlagen, die von uns für die Auktion verwendet werden, behalten wir uns Eigentums- und Urheberrechte vor. Vor ihrer Weitergabe an Dritte bedürfen der Erwerber, der Bieter und jeder Dritte unserer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung. 

(5) Unsere AGB gelten grundsätzlich in gleicher Weise gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB) und gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB), wenn nicht deren Geltung ausdrücklich im Hinblick auf einzelne Klauseln in ihrem Anwendungsbereich eingeschränkt ist. 

2. Gestaltung und Abwicklung der Versteigerung 

(1) Teilnahme
Die Teilnahme an einer Versteigerung ist nur denjenigen natürlichen oder juristischen Personen gestattet, die über ein Facebook Konto verfügen und die mittels Teilen des Auktionsbeitrags (Posts) und senden eines Preisgebots mittels persönlicher Nachricht ihre Kaufabsicht bekunden.

 (2) Vertretung und Geschäftsfähigkeit 

(a) Natürliche Personen können teilnehmen, wenn sie volljährig und unbeschränkt geschäftsfähig sind. 

(b) Vertretungsberechtigte natürliche Personen einer juristischen Person müssen namentlich genannt werden. 

 (3) Ablauf der Versteigerung 

(a) Die Teilnahme an der Auktion erfolgt durch Teilen des Beitrags über das eigene Facebook-Konto sowie über die Abgabe eines Preisvorschlags mittels Persönlicher Nachricht. Die persönliche Nachricht muss das Gebot enthalten und kann freiwillige Angaben zu Kontaktaufnahme beinhalten, die nötig sind um einen etwaigen Kaufvertrag nach Auktionsende in die Wege leiten zu können.

Das Höchstgebot wird mindestens einmal täglich auf Facebook aktualisiert: Es kommt aus technischen Gründen nicht zu einer Live-Aktualisierung von Höchstgeboten. Die Veröffentlichung des Höchstgebots erfolgt ohne Nennung der Höchstbietenden.

Nach Ablauf der Online-Auktion am 18.10 wird die versteigerung im Rahmen einer Live-Auktion am 20.10.2019 im Rahmen des Magdeburg Marathons fortgesetzt. Sollte dort niemand den Höchstbetrag aus der Online-Auktion überbieten, kommt der Kaufvertrag mit den Höchstbietenden aus der Online-Auktion zu Stande.

 (b) Der Veranstalter kann eine Auktion jederzeit vor Ende der Bietzeit abbrechen, wenn er dies bei Vorliegen eines sachlichen Grundes nach billigem Ermessen entscheidet. Bei Systemausfällen auf Grund technischer Gegebenheiten ist der Veranstalter ebenfalls berechtigt, die Auktion abzubrechen. insoweit behalten wir uns ausdrücklich den Widerruf der jeweiligen in das Internet gestellten Offerte gem. 2.(4)(a) vor. Die Entscheidung über den Abbruch wird auf Facebook unter schlagwortartiger Angabe des Grundes mitgeteilt. Die bereits abgegebenen Gebote erlöschen mit der Mitteilung ersatzlos. Dieser Vorbehalt zum Widerruf unseres Angebotes auf Verkauf an den Höchstbietenden erlischt bei einer entsprechend der Ankündigung durchgeführten und mit Ablauf der Bietzeit beendeten Auktion mit Ende der Auktion, ohne dass es einer gesonderten Erklärung von uns bedarf. 

Schadensersatzansprüche von Bietern bei technischen Problemen der Abwicklung der Internet-Auktion, insbesondere bei Systemausfällen, Nichtzugang von Geboten oder deren Zurückweisung aus technischen Gründen sind ausgeschlossen. 

3. Angaben zum Versteigerungsobjekt und zum zeitlichen Ablauf der Versteigerung 

(1) Die vorstehenden Angaben stellen lediglich eine Beschreibung des Versteigerungsobjektes dar, wir übernehmen damit keine Garantie für eine entsprechende Beschaffenheit und sie sind auch nicht Inhalt einer Beschaffenheitsvereinbarung im Hinblick auf den künftigen Kaufvertrag. (2) Zum zeitlichen Ablauf der Versteigerung werden folgende Angaben gemacht: 

Beginn der Online-Versteigerung mit Uhrzeit und Datum (MEZ) Freitag, 12.10.2019, 12:00 Uhr 

Ende der Online-Versteigerung mit Uhrzeit und Datum (MEZ) Samstag, 18.010.2019, 14:00 Uhr 

Mit dem Ende der Online-Auktion stehen die Höchstbietenden aus dem ersten Teil der Versteigerung fest. Zu diesem Zeitpunkt kommt jedoch noch kein rechtsverbindlicher Kaufvertrag zu Stande. Die Höchstgebote aus der Online-Versteigerung gelten als Startgebote für die Live-Versteigerung am 20.10.2019 im Rahmen des Magdeburg Marathons. Werden die Höchstgebote aus der Online-Auktion nicht überboten, gelten die Höchstbietenden aus der Online-Auktion als Sieger der Versteigerung. Der genaue zeitliche Ablauf vor Ort am Tag des Magdeburg Marathons (20.10.2019) und der Ort der Versteigerung werden bis spätestens 18.10.2019 auf Facebook durch den Veranstalter der Auktion bekannt gegeben.

4. Preise – Zahlungsbedingungen 

(1) Alle angegebenen Preise und Gebote verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. i.H.v. 19%.

(2) Grundsätzlich gelten die Bietungspreise ab Standort des Rades bei Selbstabholung durch den Erwerber. Der angegebene Standort ist der nach dem abgeschlossenen Vertrag vereinbarte Erfüllungsort.  

(3) Mit Abschluss des Kaufvertrages geht die Gefahr i.S.d. § 446 BGB auf den Käufer über, auch wenn das Rad zunächst noch im Gewahrsam des Veranstalters verbleibt. 

(4) Mit der Bestätigung des Kaufvertragsabschlusses erhält der Bieter die Rechnung mit Angabe des Preises, der Kommissionsgebühr und der Umsatzsteuer.  

Käufer mit Wohnort oder Sitz im Nicht-EU-Ausland bekommen die Mehrwertsteuer erstattet, wenn die Räder unmittelbar nach Erwerb in das Ausland verbracht werden. Die Ausfuhrpapiere sind dem Veranstalter entsprechend vorzulegen. 

Käufer mit Wohnort oder Sitz im EU-Ausland zahlen die gesetzliche deutsche Mehrwertsteuer. Sie bekommen diese erstattet, wenn sie durch Vorlage ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gegenüber dem Veranstalter nachweisen, dass sie das Tier für ihr Unternehmen erwerben und unmittelbar nach Erwerb ausführen. 

(5) Der Abzug von Skonto ist unzulässig 

(6) Der Bietungspreis ist spätestens ohne Abzug innerhalb von einer Woche ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig. Es gelten die gesetzlichen Regeln betreffend die Folgen des Zahlungsverzugs. Die Übergabe des ersteigerten Rades an den Erwerber oder an den Beförderer erfolgt erst nach Zahlung des Kaufpreises. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nach nachstehendem Abs. (8) auch bei fristgerechter Zahlung zusätzliche Standkosten anfallen können. 

(7) Aufrechnungsrechte stehen dem Erwerber nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind. Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Erwerber nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht. 

(8) Das ersteigerte Rad kann vom Erwerber nach dem Erwerb am Standort des Veranstalters Zug um Zug gegen Zahlung des Erwerbspreises oder gegen Vorkasse von dem Erwerber nach Absprache abgeholt werden und wird bis dahin von dem Veranstalter unentgeltlich verwahrt und versorgt.

5. Mängelrechte

Bei einem Mangel des ersteigerten Rades gelten grundsätzlich – mit Ausnahme des Anspruches auf Schadensersatz - die gesetzlichen Vorschriften. Für Schadensersatzansprüche wegen eines Mangels des Rades gelten die in Abs. 6 genannten Regelungen der Schadensersatzhaftung und -begrenzung.  

6. Schadensersatzhaftung und –begrenzung

(1) Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Kunde Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seiner Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit dem Verkäufer keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. 

(2) Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern er schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzt; auch in diesem Fall ist aber die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt. 

Eine wesentliche Vertragspflicht liegt vor, wenn sich die Pflicht­verletzung auf eine Pflicht bezieht, auf deren Erfüllung der Kunde vertraut hat und auch vertrauen durfte. 

(3) Soweit dem Kunden im Übrigen wegen einer fahrlässigen Pflichtverletzung ein Anspruch auf Ersatz des Schadens statt der Leistung zusteht, ist die Haftung des Verkäufers auf Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt. 

(4) Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt; dies gilt auch für die zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. 

(5) Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz als vorstehend vorgesehen, ist – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schadensersatzansprüche aus Verschulden bei Vertrags­abschluss, wegen sonstiger Pflichtverletzungen oder wegen deliktischer Ansprüche auf Ersatz von Sachschäden gemäß § 823 BGB. 

(6) Die Begrenzung nach Abs. (e) gilt auch, soweit der Kunde anstelle eines Anspruchs auf Ersatz des Schadens, statt der Leistung Ersatz nutzloser Aufwendungen verlangt. 

(7) Soweit die Schadensersatzhaftung gegenüber des Verkäufers ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung seiner Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen. 

7. Verjährung, Untersuchungs – und Rügeobliegenheiten 

(1) Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche einschließlich der Ansprüche auf Schadensersatz beträgt 12 Monate, gerechnet ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht für die in § 437 BGB bezeichneten Ansprüche, wenn der Erwerber Verbraucher ist und das gekaufte Rad nicht als gebrauchte Sache im Sinne des § 475 Abs. 2 BGB zu bewerten ist. In diesem Falle beträgt die Verjährungsfrist 2 Jahre. 

(2) Sofern der Erwerber Unternehmer im Sinne des § 310 Abs. 1 BGB ist, setzen die Mängelansprüche des Erwerbers voraus, dass dieser seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten ordnungsgemäß nachgekommen ist.

8. Eigentumsvorbehalt

Das Eigentum an den versteigerten Räderm geht erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises auf den Erwerber über. Die Eigentumsübertragung bleibt bis zur Zahlung sämtlicher fälliger Forderungen aus der Geschäftsbeziehung vorbehalten.

9. Gerichtsstand – Erfüllungsort - Datenschutz 

(1) Ist der Kunde ein Kaufmann und ist die streitige Geschäftsbeziehung dem Betrieb seines Handelsgewerbes zuzurechnen, so kann der Veranstalter den Kunden an dem für den Veranstaltungsort zuständigen Gericht (Magdeburg) verklagen. Der Veranstalter selbst kann von diesen Kunden nur an dem für den Geschäftssitz zuständigen Gericht (Magdeburg) verklagt werden.

Für alle Rechte und Pflichten aus und in Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis gilt das unvereinheitlichte deutsche Recht, namentlich das Recht des BGB/HGB. Die Geltung des UN-Kaufrecht (CISG: Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980) wird ausgeschlossen.

(2) Datenschutz
Wir erheben und speichern die für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten des Kunden. Bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kunden beachten wir die gesetzlichen Bestimmungen. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der in unserem Online-Angebot abrufbaren Datenschutzerklärung. Der Kunde erhält auf Anforderung jederzeit Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten.

10. Schlussbestimmungen
(1) Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gibt es in deutscher Fassung.
(2) Der Veranstalter behält sich das Recht vor, diese Internet-Versteigerungsbedingungen für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen. Auf etwaige Änderungen oder Ergänzungen dieser Bedingungen werden die zugelassenen Bieter per E-Mail gesondert hingewiesen. Die geänderten bzw. ergänzten Bedingungen finden erst Anwendung, wenn der Bieter nach Erhalt des Hinweises erneut ein Gebot abgibt.

(3) Die EU-Kommission hat eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (so gen. „OS-Plattform“) bereitgestellt. Die OS-Plattform soll der außergerichtlichen Streitbeilegung im Rahmen von Streitigkeiten aus Online-Verträgen, dienen. Die OS-Plattform ist unter folgendem Link erreichbar: http://ec.europa.eu/consumers/odr.
Gemäß § 36 VSBG informieren wir darüber, dass wir zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet sind.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Bestimmungen. Gleiches gilt entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

Als Betreiber dieser Seiten nehmen wir den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie der folgenden Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung beschreibt, wie die Fahrrad Magdeburg Büchner GmbH Ihre personenbezogenen Daten erhebt, nutzt, speichert, weitergibt und schützt („Datenschutzerklärung“). Im Rahmen dieser Datenschutzerklärung wird die Bezeichnung „personenbezogene Daten“ für Informationen verwandt, die einer bestimmten Person zugeordnet und zur Identifizierung dieser Person genutzt werden können. Daten, die anonymisiert oder aggregiert wurden und daher auch in Kombination mit anderen Informationen oder in anderer Weise nicht zur Identifizierung eines bestimmten Nutzers verwendet werden können, sind keine personenbezogenen Daten.

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Verantwortliche Stelle

Verantwortliche Stelle für die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten ist die Fahrrad Magdeburg Büchner GmbH, Hasselbachstr. 8, 39104 Magdeburg.

Sie haben jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden.