Kinderfahrräder – so startest du mit viel Spaß in den Frühling 20.03.2019 16:36

 

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die graue Wintertristesse vertreiben, zieht es uns wie magisch in die Natur und aufs Fahrrad. Während es für manche Nachwuchsradler zum ersten Mal auf das Rad geht, brauchen andere ein neues, größeres Fahrrad, um damit über Stock und Stein oder zur Schule zu düsen. Damit dein Kind sicher und mit viel Spaß auf dem Rad in den Frühling starten kann, solltest du diese Punkte beim Fahrradkauf beachten.

 

Sollte ich das Kinderfahrrad lieber etwas größer kaufen?

 

„Das Fahrrad sollte meinem Kind noch möglichst lange passen. Wir wollen nicht nächstes Jahr schon wieder ein neues Kinderfahrrad kaufen.“

 

Diese oder ähnliche Aussagen hören wir bei uns im Laden häufig. Die Beweggründe sind auch nachvollziehbar. Jedoch sollte man das neue Rad niemals zu groß kaufen. Sprüche wie „Da wächst er oder sie schon noch rein“ werden dem angehenden Fahrradfan sicher nicht gerecht. Schließlich möchte dein Kind ja schon jetzt sicher und mit viel Fahrfreude seine Umwelt erkunden. Nur mit der richtigen Größe, kann dein Kind sicher auf und absteigen und hat auch den Lenker und die Bremsen sicher im Griff. So schöpft dein Kind Vertrauen und fühlt sich unter allen Bedingungen wohl - die beste Voraussetzung um die Liebe zum Zweirad zu entdecken.

 

Wie finde ich die richtige Fahrradgröße?

 

Beim Kauf eines neuen Kinderrades solltest du darauf achten, dass dein Kind sicher auf und absteigen kann und der Lenker und die Bremsen immer gut erreichbar sind, auch bei Kurvenfahrten. Dabei gibt es für jedes Alter und jede Körpergröße das passende Radmodell. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell und daher solltest du darauf achten, dass sich die Größe des neuen Fahrrades an der Größe deines Kindes orientiert und nicht am Alter. Wenn du dir nicht sicher bist, stehen wir dir vor Ort immer mit Rat und Tat zur Seite. Eine Probefahrt mit verschiedenen Größen und Modellen ist dabei einfach die beste Methode, um das optimale Rad für dein Kind zu finden.

 
  • Entscheidend für die richtige Fahrradgröße ist jedoch nicht das Alter, sondern die Körpergröße. Das Rad muss einfach perfekt passen.
  • Mit 12-Zoll Kinderfahrrädern können Jungs und Mädchen ab drei Jahren Radfahren lernen.
  • Lauflernräder sind für Kinder ab 1,5 Jahren geeignet. Beliebt sind hier die Räder von Puky und Cube
  • Ab 20 Zoll handelt es sich schon um echte Fahrräder, die den Regeln der StVZO unterliegen.
 

Ab welchem Alter kann mein Kind mit dem Radfahren anfangen?

 

Bereits für die Allerkleinsten im Alter von ein bis zwei Jahren gibt es Lauflernräder, mit denen die Kinder ihr Fahrkönnen und ihren Gleichgewichtssinn trainieren können. Damit gelingt auch später der Umstieg auf ein richtiges Kinderfahrrad viel leichter. Im besten Fall kommt dein Kind direkt ohne Stützräder klar.

 

Ab zirka drei Jahren kann man die Kids schon an richtige Kinderfahrräder heranführen. Mit stabilen Laufrädern ab 12 Zoll und einem Gang sind sie einfach zu bedienen und nehmen es einem auch nicht krumm, wenn man die Bikes mal etwas unsanfter behandelt. Wie schnell dein Kind eigenständig mit dem neuen Fahrrad zurechtkommt, hängt einerseits von der passenden Ergonomie des Rades ab und anderseits ganz individuell von jedem Kind selbst. Manche Kids preschen schon mit drei Jahren eigenständig mit dem Rad davon, andere sind erst zum Schulbeginn dafür bereit.

 

Darauf solltest du beim Kauf eines Kinderrades auch noch achten.

 

Neben der richtigen Größe gehört zu einem Kinderrad auch eine sichere und kindgerechte Ausstattung. Dazu zählen bei den kleinen Kinderrädern insbesondere ein Kettenkasten oder ein Zahnriemen, damit sich die Kleinen nicht an der Kette verletzen können oder sich Kleidung darin verfängt. Nicht, dass du dich über fehlende Ventilkappen wunderst. Diese werden bei Kinderfahrrädern zwischen 12-18 Zoll grundsätzlich nicht verbaut, da es sich bei den Ventilkappen um potenziell verschluckbare Kleinteile handelt. Zur sicheren und ergonomischen Bedienung verfügen bereits die kleinsten Kinderfahrräder über einstellbare Sattelstützen und Bremshebel sowie kurze, kindgerechte Tretkurbeln.

 

Diese Vorschriften gelten bei Kinderfahrrädern ab 20 Zoll

 

Ab einer Laufradgröße von 20 Zoll müssen Fahrräder StVZO-konform sein. Das bedeutet, dass eine Klingel, Reflektoren, zwei Bremsen und ein Beleuchtungsset mit mindestens 10 Lux zur Standardausstattung in dieser Bike-Kategorie gehören. Nicht jedes Kinderfahrrad verfügt jedoch über einen Nabendynamo. Insbesondere die sportlichen Räder, wie Mountainbikes, haben nicht von Haus aus eine Beleuchtung. Hier lässt sich aber, wie auch bei ihren großen Pendants, mit einer Steckbeleuchtung Abhilfe schaffen.

 

Dieses Zubehör sollte am Kinderfahrrad nicht fehlen!

 

Je nach Fahrradtyp und Einsatzzweck, solltest du auch an das passende Zubehör denken! An erster Stelle sollte hier natürlich die Sicherheit der kleinen Radler stehen. Deswegen sollte ein Helm für die Kleinen ganz oben auf deiner Liste stehen. Hier gibt es auch für jedes Alter und jeden Geschmack den passenden Kinderhelm.

 

Aber auch für das Kinderfahrrad selbst, gibt es diverse Zubehörartikel, die den Fahrspaß und die Sicherheit verbessern können. Für Kinder, die noch keine größeren Strecken alleine bewältigen können, bietet sich eine Tandemstange. Mit ihr können Kinderräder bis zu 20 Zoll ins Schlepptau eines Eltern-Rades genommen werden.

Klassische Anbauteile, wie Schutzbleche und ein Seitenständer, können an einem Kinderfahrrad sehr nützlich sein – insbesondere bei Schulkindern. Manche Kinder mag es nicht stören matschverspritzt zur Schule zu kommen – die Eltern jedoch meistens schon. Damit du an alles denkst, haben wir hier eine kleine Checkliste für nützliches Zubehör, für den Fall, dass die Teile noch nicht zur Standardausstattung des Rades gehören:
 

Zubehör-Checkliste fürs Kinderfahrrad

 
  • ein passender Kinderhelm – ist sicher und absolut schick!
  • Schutzbleche – besonders für Schulkinder und Allwetterfahrer ein Muss
  • ein praktischer Fahrradständer – so kann das Rad überall abgestellt werden
  • Beleuchtung – ist ab 20 Zoll Rädern gesetzlich vorgeschrieben
  • eine schicke Klingel – individuelle Klingeln machen jedes Kinderrad zum Hingucker
  • Tandemstange – für Kinderräder zwischen 12 bis 20 Zoll
  • Fahrradtaschen – für Taslismänner, Kuscheltiere, Snacks und Pausenbrote
 

Wenn dir unsere Tipps zum Kauf eines Kinderrades gefallen, würden wir uns freuen, wenn du diese Seite teilst. Solltest du noch weitere Hinweise und Tipps für uns haben, die deiner Meinung nach hier mit reingehören, schreib uns doch einfach an! Wir wünschen dir und deiner Familie einen tollen Start in den Frühling und eine schöne Fahrardsaison!


➔ Hier findest du unsere Kinderfahrräder.

Bildquellen: www.cube.de www.puky.de

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